Wohnen mit Platz

Das neue Quartier „Schumanns Höhe“ in Bonn-Endenich verbindet Wohnvielfalt mit Ortsbezug

JH3041-068-C-Instone-Real-Estate_15_700pixel

In direkter Nachbarschaft zum denkmalgeschützten Sterbehaus von Robert Schumann befindet sich das neue Quartier „Schumanns Höhe“. Das Düsseldorfer Architekturbüro Konrath und Wennemar hat das weitläufige Areal in Bonn-Endenich vom städtebaulichen Entwurf bis zur realisierten Wohnbebauung mit über 210 Wohneinheiten geplant und in Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler Instone Real Estate umgesetzt. Neben einer vielfältigen Mischung aus verschiedenen Wohnformen für alle Altersgruppen bietet das neue Quartier viel Grünraum sowie einen zentralen Quartiersplatz für das gemeinsame soziale Miteinander.

2014 wurden die Gebäude des früheren Paulus-Seniorenwohnheims auf dem 21.250 m² großen Areal zwischen Sebastianstraße und Alfred-Bucherer-Straße weitgehend zurückgebaut. Allein der parkartige Grünbestand sollte erhalten und in die Neubebauung integriert werden. Im neuen Quartiers sind neben Familien- und Seniorenwohnen auch altengerechte Angebote mit Pflege sowie kleinteiliges Wohnen für Studierende und Singles vorgesehen. Ausgangspunkt des städtebaulichen Entwurfes bildet der neue Quartiersplatz. An   diesen schließt sich einerseits das Robert-Schumann-Haus an, andererseits aber auch ein wiederaufgebauter historischer Bauteil der an diesem Ort beheimateten Heil- und Pflegeanstalt, deren Fassade aus dem 19. Jahrhundert nach Originalplänen rekonstruiert wurde. Der Platz, der sich zur Straße hin öffnet und durch eine erhaltene alte Kastanie zusätzlich markiert wird, stärkt nicht nur die historische und kulturelle Bedeutung des Ortes. Er dient auch der Adressbildung des neuen Quartiers und unterstützt die vielfältigen Aktivitäten des neuen Quartierstreffs mit dazugehörigem Veranstaltungsraum der Mehrgenerationsgemeinschaft. Beides wurde in das neu aufgebaute Bestandsgebäude integriert. Um den Platz auch auf der dritten Seite zu schließen, wurde dem Bestand ein Wohnblock angliedert, der in der Höhe behutsam abgestuft wurde. Der Quartiersrand zur Sebastianstraße setzt sich durch eine viergeschossige Bebauung weiter fort – kleinteilig mit zur Straße klar ablesbaren Punkthäusern. Im Innenbereich dominiert eine parkartig aufgelockerte dreigeschossige Bebauung mit einzelnen Blocks und großzügigen grünen Freiflächen. Diese können von den Erdgeschossparteien als private Gartenterrasse genutzt werden. Zugleich werden hier aber auch für Fußgänger:innen und Radfahrende barrierefreie Verbindungen durch das Quartier geschaffen. Unter diesen grünen, privaten wie öffentlichen Wohnhöfen befindet sich die Quartiersgarage mit rund 150 Stellplätzen.

www.konrath-wennemar.de

Fotos:

Instone Real Estate 
www.instone.de

(Erschienen in CUBE Köln 02|23)

Nothing found.

Verstecktes Juwel am Hang

Ein Einfamilienhaus im Bonner Süden besticht durch seine Blickbezüge und Details

Vom Licht durchflutet

Ein Einfamilienhaus in Meerbusch besticht durch fließende Blickverbindungen

Farbe muss nicht bunt heißen

Atmosphäre im Stadtraum, der Architektur und im  Innenraum wirkt auf das menschliche Wohlbefinden

Harmonischer Dialog

Neuer Baustein einer Waldorfschule im Sinne anthroposophischer Architektur

Nothing found.

LR2737-21_15_700pixel

Unauffällig auffällig

Hochwertiges Material in schlichter Ausstrahlung gibt diesem Haus seine Wirkung

Nissan_016a_15_700pixel

New working in alten Hallen

Die Deutschlandzentrale eines Automobilherstellers setzt auf flexible Arbeitswelten

copyright-C-studio-gru-ngrau-I-Manuel-Kubitza-2023-4-_19_700pixel

Parkstadt am Fluss

Der Wiehlpark kreiert die neue grüne Mitte von Wiehl

LR2737-21_15_700pixel

Unauffällig auffällig

Hochwertiges Material in schlichter Ausstrahlung gibt diesem Haus seine Wirkung

TRU_06_02_5918_10_700pixel

Gerettete Opulenz

Das Belgische Haus wurde denkmalgerecht saniert und zum Römisch-Germanischen Museum umgebaut

01_SFA_KoelnClouth_LisaFarkas_7492_700pixel

Plastisch artikuliert

Ein langer Wohnblock im Clouth Quartier besticht durch seine differenzierte Fassadengestaltung