Nachhaltig und grün

Auf einer ehemaligen Deponiefläche in Lokstedt entstand das Wohnquartier Süderfeldpark

_DSF1874_10_700pixel

Als wachsende Stadt mit knappem Baugrund hat Hamburg in den letzten Jahren mehrere neue Quartiere auf Konversionsflächen gebaut. Auch das Quartier Süderfeldpark in Lokstedt gehört dazu. Das nördlich vom UKE gelegene, rund 4,5 ha große ehemalige Gelände eines Betriebshofes einer Baufirma erschien zunächst nicht geeignet als Wohnbauentwicklungsfläche, da auf dem Grundstück größere Mengen an Bauschutt und Hausmüll deponiert waren. Erst nach der Sanierung in enger Abstimmung mit der Umweltbehörde und dem Bezirk Eimsbüttel konnte mit der Planung und Umsetzung eines Wohnquartiers begonnen werden.

Das städtebauliche Umfeld des neuen Quartiers zwischen Lotte- und Süderfeldstraße ist durch eine kleinteilige Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern aus der Jahrhundertwende und Zeilenbauten aus den 1950er-Jahren geprägt. Auf zehn Baufeldern entstanden insgesamt 380 Wohneinheiten aufgeteilt in vier Stadtvillen und 21 Reihen- und 22 Mehrfamilienhäusern in der vorgegebenen Mischung aus freifinanziertem und gefördertem Wohnungsbau. Zusätzlich beleben Appartements für Studenten sowie eine Kita das Quartier. Zentrumsnahes Wohnen mit Blick ins Grüne lautet hier die Devise. Namensgeber ist der im Westen gelegene Süderfeldpark, ein 9.000 m² großer, öffentlicher Erholungsraum mit Spielflächen und Aussichtshügel.

Die drei von HDA Henrik Diemann Architekten geplanten Baufelder F, K und H umfassen neun Gebäude, die im Energiestandard KfW 55 errichtet wurden. In den Mehrfamilienhäusern gibt es insgesamt 127 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern. Pro Baufeld gruppieren sich jeweils vier Gebäude um einen gemeinsamen Gartenhof. Tiefgaragen halten das Quartier von parkenden Autos weitgehend frei. Das von HDA mitentwickelte Gestaltungshandbuch beschreibt quartiersübergreifend bauliche Leitideen sowie Begrünungs-, Carsharing und E-Mobilitäts- und Energiekonzepte, um dem Quartier einen eigenen, identitätsstiftenden Charakter zu verleihen.

Anordnung und Maßstäblichkeit der Baukörper muten wie eine kleinteilige Stadtsilhouette an. Hochwertige, helle Wasserstrich-Ziegel in facettenreichen Tönen mit farbigen Akzenten durch Fassadenpaneele, Balkone und Eingangselemente lassen die Gebäude lebhaft und harmonisch wirken. Begrünte Fassaden und Dächer, in die Balkone integrierte Pflanztröge und großzügige, landschaftsgärtnerisch angelegte Innenhöfe mit Bäumen fördern die Biodiversität, erhöhen das Wohlbefinden der Bewohner und verbessern das Mikroklima.

www.hda-hamburg.de
www.wienerberger.de

Fotos:
Lohfink Photografie
www.lohfink.de

(Erschienen in CUBE Hamburg 03|21)

 

Nothing found.

Mut zum Statement

Minimalistisches Wohnhaus mit markanter Fassade fängt das Licht bestmöglich ein

Verstecktes Juwel am Hang

Ein Einfamilienhaus im Bonner Süden besticht durch seine Blickbezüge und Details

Vom Licht durchflutet

Ein Einfamilienhaus in Meerbusch besticht durch fließende Blickverbindungen

Farbe muss nicht bunt heißen

Atmosphäre im Stadtraum, der Architektur und im  Innenraum wirkt auf das menschliche Wohlbefinden

Nothing found.

Archiv eines Lebens

Das Vermächtnis des großen Architekten Meinhard von Gerkan

11_KPTN_blauraum__Marcus-Bredt_Wohn-und-Gewerbeblock_15_700pixel

Eine kleine Stadt in der Stadt

Im KPTN sind rund ein Dutzend Nutzungen vereint

_DSF7725_50_700pixel

Backstein trifft Sichtbeton

Der Naturbezug leitet den Entwurf des Architekten, der Außenraum in seinem jahreszeitlichen Rhythmus gestaltet den Innenraum.

EBH_150Barlach_7657_19_700pixel

Kunst im neuen Licht

Das Museum im Ernst Barlach Haus wurde von Licht01 unter Wahrung der Eigenständigkeit der Architektur lichttechnisch optimiert.

190630_Dan_Hannen_9933_RZ-1_19_700pixel

Genuss mit Ausblick

Die neue Rooftopbar des Heritage bietet eine entspannte Atmosphäre

_DSF7725_50_700pixel

Backstein trifft Sichtbeton

Der Naturbezug leitet den Entwurf des Architekten, der Außenraum in seinem jahreszeitlichen Rhythmus gestaltet den Innenraum.

DHY_Sued_02_19_700pixel

Ein Haus – zwei Familien

Individuelle und maßgeschneiderte Gestaltung erfreut die Bauherren

Planschen im Baudenkmal

Hamburgs geliebte Schwimmoper wurde auf höchstem technischen Niveau saniert